Trau Ringe

Trau Ringe gab es als Zeichen der Liebe bereits in der Antike.

Damals wurden Trau-Ringe nur von Frauen getragen und wurden aus Eisen hergestellt. Bei den Christen hingegen symbolisierten sie ewige Treue und Unvergänglichkeit, die das Brautpaar bei der Hochzeit vor Gott schwört.

Heute ist selbstverständlich Eisen bei vielen Brautpaaren keine Option mehr. 

Stattdessen werden die geliebten Trau Ringe gerne auch mal im klassischen Gold genommen. Im Volksmund wird Gold auch mit der Ewigkeit verglichen. Dies darf man nicht so wörtlich nehmen. Denn Gold hat einen höheren Abrieb. In diesem Fall sollte der Ehering nicht aus reinem Gold bestehen. Um den Abrieb bei den Trau-Ringen zu verringern besteht die Legierung nicht nur aus Gold, sondern aus Silber, Kupfer und noch kleine Spuren von anderen Metallen.

Der tatsächliche Goldgehalt wird anhand einer Punze im innen Ring gestempelt.

So zum Beispiel ist beim Großteil aller Gelbgoldträger die Zahl 750 gestempelt, was 18 Karat an Gold entspricht. Das bedeutet: Auf insgesamt 1.000 Metalanteilen ist 750 reines Gold aufzufinden. Das 750 Gold ist zudem farblich kräftiger und alltagstauglich. Heller sind deutlich Trau Ringe mit 8 Karat (333 Gold) sind jedoch im Normalfall bei Trauringen nicht zu finden.

Eine Alternative zwischen 333er und 750er Gold ist das 585er Gold. Für alle die 750er Gold in der Farbe als zu grell empfinden, ist das 585er Gold perfekt. Die sandte gelbliche Farbe ist etwas blasser und das Material robuster.

2018-04-25T13:27:02+00:00April 25th, 2018|Categories: Allgemein|0 Comments